17. Tour- 7.-9.9.2012

Schreiberhau

Im 17. Jahr fuhren wir erstmals ins schlesische Riesengebirge nach Polen- nach Schreiberhau. Einige hatten immer etwas Bedenken, ob es in Polen alles klappt. Ein 10-jähriger Erfahrungsschatz anderer Teammitglieder sprach jedoch dagegen. Nach einer wie immer schönen und angenehm kurzen Fahrt kamen wir um 19.00 Uhr in unserer Pension „ Rezydenz“ in Schreiberhau an und die Chefs Buggi und Manni empfingen uns wie immer sehr freundlich. Nach der Zimmerbelegung und dem sehr guten Abendbrot hatten sich alle Bedenken erledigt. Der Abend klang wieder sehr spät in der Lukasmühle aus. Auch hier: alles super, Preise gut, Gäste und Personal freundlich. Aber Vorsicht, die Erfahrung früherer Fahrten lehrt: kein Alkohol in der Öffentlichkeit!!! Mindeststrafe 100 Zloty!!!

Am nächsten Morgen kam nach einem guten Frühstück eine Taxe und brachte uns nach Jakobsthal, wo es erst mal ein Bier gab. Dann ging es auf Tour Richtung Karsthal ( Orle), was von einigen als „Sinnlutz“ bezeichnet wurde, da wir uns immer mehr von Schreiberhau entfernten. Die Reiseleiter versuchten zwar immer wieder zu erklären, es handle sich um eine Abkürzung, was natürlich nicht stimmte. Nach einer kurzen Rast im verregneten, aber schönen Karlsthal ging es nun zum „ echten“ Ziel, dem Hochstein bei Schreiberhau. Tolle Aussichten und die Aussicht auf Fassbier in der Hochsteinbaude ließen den Weg recht kurz erscheinen. Die Sache mit dem Bier ging natürlich schief, die Baude hatte geschlossen, Gewaltandrohungen gegen Ralf waren die Folge. Eine Chachsuche am Felsen konnte auch nicht beruhigen, gefunden haben wir Ihn nicht .

Jetzt ging es bergab, auch vom Streckenprofil her, bis zu den Weissbachfelsen, wo wir einen Cach in einem Samenspendenbecher fanden, welcher jedoch offensichtlich noch nicht für seinen eigentlichen Zweck benutzt wurde ( das hätte wir geschmeckt, ha ha).

Im Ort gab es dann endlich nach 18 Km ein Bier, in der Pension Abendbrot.

Die weichen( jungen)Wanderer legten sich ins Bett, der Rest zog noch mal in die Kneipenszene.

Wir kamen uns etwas „ Lutzlos“ vor, aber wenn der Kleine nun mal müde ist.....

Sonntagmorgen folgte der Abschied von unseren Quartiereltern Buggi und Manni (www.Rezydenz.pol), beiden vielen Dank, die Pessimisten sind überzeugt, dass Polen Tschechien in punkto Preise und Freundlichkeit überholt hat, es lohnt sich hierherzukommen!

Nach einen Mittag-Nachmittagschoppen, bei dem wir sehen konnten, wie eine „ bildhübsche“ polnische Bettlerin verhaftet wurde, die Deutsche beschimpft hat, brachte uns Matthias wie gewohnt sicher wieder nach Hause.

Einheitliche Meinung; nächstes Jahr wieder nach Schreiberhau!